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  • Lautsprecher Bausatz "WaveMon 182-22"

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    (1)

    Maße (HxBxT): 420mm x 230mm x 330mm
    407,00€
    Preis pro Lautsprecher
    Bassreflexbox
    Gehäuseprinzip
    4 Ohm
    Impendanz
    85 dB
    Kennschalldruck
    (2,83V/1m)

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Ein Kommentar zu “WaveMon 182-22”

  1. Es gibt verdammt viele Gemeinsamkeiten zwischen der WaveMon 182/22 und einem absoluten Spitzenlautsprecher im Fertigbereich, wie der EPOS ES 14 N von Karl-Heinz Fink:
    1. Beides sind 2-Wege Konstruktionen
    2. Beide Lautsprecher verzichten auf 6 dB Flankensteilheit bei der Weichenkonstruktion sondern setzen auf 12/18 dB was die Phasenlage im Übergangsbereich zum Hochtöner sehr ordentlich macht.
    3. Die EPOS ES 14 N hat einen 190 mm Tief- Mitteltöner. Die Wavemon ein 182 mm, was recht nah dran ist
    4. Bei der Gehäusekonstruktion haben beide auf extreme Steiffigkeit gesetzt. Die Epos durch intelligentes Sandwich Design, die WaveMon durch massive verstrebungen und 25 mm MDF Front.
    5. Beide Speaker weisen angephaste Frontplatte auf – für eine besser Abstrahlung in den Raum und eine grössere Frequenzganglinearität
    6. Beide Lautsprecher setzen auf höchstwertige Hochtöner mit schnellem Ausschwingen. Aluminum/Ceramic compound in der EPOS und Gewebe in der WaveMon
    7. Beide Lautsprecher verwenden kein Ferrofluid im Hochtöner
    8. Beide Lautsprecher verwenden anders als die alte EPOs keine Unterhangspule mit einem riesigen Magneten mehr sondern einen 38 mm bzw. 35 mm Spulendurchmesser.
    9. Beide Lautsprcher sind Bassreflexkonstruktionen
    10. Beide Lautsprecher haben eine Trennfrequenz von etwa 2400 Hz
    11. Beide Lausprecher zeigen im MLSSA Plot ein extrem gutes Ausschwingverhalten
    12. Beide Lautsprecehr verwenden kein Metall als Membranmaterial für den Tiefmitteltöner sondern einen polypropylen Verbund (Epos) bzw. einen Papier Kevlar Verbund (WaveMON).
    13. Beide Lautsprecher strahlen recht breitwürfig in den Raum (Technik: Verzicht auf Waveguide bei der EPOS ES 14 N und Anwendung des 22 mm Formfaktors (statt 25 mm) bei der WaveMon 182/22). Dies führt zu einer extrem realistischen Bühne, so dass solche Lautsprecher manchen ja sogar besser gefallen als irgendwelche USD 200.000,– Monster………
    14. Beide Lautsprecher erreichen durch Kurzschlussringe auf der Spule extrem geringe Verzerrungen selbst bei gehobenen Lautstärken.
    15. Beide Lautsprecher weisen niedrigste mechanische Verluste bei den Tief-Mitteltönern auf. So gut wie sonst nur beste Breitbänder…..
    16. Beide Lautsprecher verwenden keine Kernspulen, sondern ausschließlich
    Luftspulen. Bei meinem Exemplar der WaveMon 182/22 kommen an den klangentscheidenden Stellen Mundorf ÖL/Papier -Kondensatoren zum Einsatz.
    Auch die Epos ES 14 N hat dort, wo es klanglich sinnvoll ist, gute Kondensatoren.
    17. Beide Lautsprecher sind verdammt schwer:
    Die (grössere) EPOS wiegt 16 kg (35,25 lbs). Die WaveMon 182/22 wiegt genau 12,0 kg (26,45 lbs -heute auf der Balkenwage in der Arztpraxis gemessen).
    Wenn man sie übrigens selber bauen würde, sollte man das Nettovolumen eventuell von 17,5 Liter auf 24 Liter erhöhen, was den Bass noch etwas tiefer laufen lassen würde und den Thiele / Small Parametern des Tieftöners noch ein wenig besser gerecht werden würde. Auch würde ich über eine 50 mm Frontplatte mit kugelförmiger Verrundung statt Anphasung nachdenken. Dann wären wir schnell bei einem Gewicht, das sogar über dem der Epos ES 14 N liegt…
    18. Die Anschlüsse sowohl der EPOS ES 14 N als auch der WaveMon 182/22 sind 4mm Bananenbuchsen, die auf einer Metallplatte montiert sind. Diese Bananenbuchsen verwenden intern sehr wenig Metall, um den besten Sound zu garantieren – das ist eine der schönen Ideen des originalen EPOS Designs und besser als so manche „High-End“-Anschlüsse!

    etc. etc.

    Unterschiede:
    1. In der Werksabstimmung setzt Timmermanns bei der WaveMON 182/22 auf eine neutrale Abstimmung des (Tief-) Basses.
    Karl- Heinz Fink stimmt den Bass dagegen etwas zurückhaltender ab, da er zu Recht davon ausgeht, dass auch der Raum beim Tiefbass ein gutes Stück zum Pegel beiträgt. Die Epos ES 14 N ist also recht schlank abgestimmt.
    Man kann das durch ein wenig Equalizing leicht ändern.

    2. Im Höchsttonbereich ist die EPOS ES 14 N, wie die Analyse von http://www.spinorama.org zeigt ebenfalls – und anders als die FinkTeam Kim – etwas zurückhaltend ausgelegt. Es fehlen bei 20 kHz etwa bis zu 3,5 dB.
    Auch das kann man leicht durch etwas Equalizing korrigieren.
    Die WaveMon 182/22 ist hier eher „gnadenlos“ neutral. Das kann bei vielen modernen Pop Produktionen mit ihren überzogenen Höhen sogar etwas zu hell klingen.
    Ebenfalls nichts, was etwas Equalizing nicht ändern könnte, falls gewünscht.

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